Steuerstrafverfahren § 370 AO: Verfahrensakte anonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 370 AO)

Das Steuerstrafverfahren ist ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren nach § 370 AO, das Steuerhinterziehung mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahre ahndet — in besonders schweren Fällen 6 Monate bis 10 Jahre; die Verjährungsfrist beträgt gemäß § 376 AO seit 2020 bis zu 15 Jahre. anonym.legal pseudonymisiert Verfahrensakten, damit die Verteidigung den Sachverhalt aufbereiten kann.

When this applies

Der Tatbestand der Steuerhinterziehung nach § 370 AO erfasst unrichtige oder unvollständige Angaben gegenüber der Finanzbehörde, die zu einer Steuerverkürzung oder einem nicht gerechtfertigten Steuervorteil führen; die Strafe beträgt Freiheitsstrafe bis 5 Jahre, in besonders schweren Fällen 6 Monate bis 10 Jahre. Seit 2020 beträgt die strafrechtliche Verjährungsfrist nach § 376 AO bei besonders schwerer Steuerhinterziehung 15 Jahre. Gegen den Mandanten läuft ein Steuerstrafverfahren, und Sie werten die Ermittlungs- und Verfahrensakte aus, um den Sachverhalt für die Verteidigung aufzubereiten.

  1. Anklageschrift, Ermittlungsakte und Belege werden im Originalformat in anonym.legal hochgeladen.
  2. Die Engine durchsucht den Bestand und erkennt Namen von Beschuldigten, Zeugen und Dritten, Konten und Beträge aus über 267 unterstützten Entitätstypen.
  3. Alle Personen werden über die gesamte Akte hinweg konsistent pseudonymisiert, sodass ein Name eindeutig demselben Pseudonym zugeordnet bleibt.
  4. Der strafrechtlich relevante Sachverhalt — Vorgänge, Daten und Beträge ohne Personenbezug — bleibt im Klartext erhalten, damit die Akte für die Verteidigung auswertbar bleibt.
  5. Die Pseudonymzuordnung wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz gespeichert.
  6. Mit dem zugehörigen Schlüssel lässt sich die Akte bei Bedarf re-identifizieren, während die anonymisierte Fassung für die interne Verteidigungsstrategie dient.

What you provide

  • Anklageschrift oder Ermittlungsakte
  • Belege und Korrespondenz zum Verfahren
  • Kontounterlagen und Buchführung des Tatzeitraums
  • Liste der bekannten Beteiligten und Zeugen

Limitations & cautions

  • Die strafrechtliche Bewertung und die Verteidigungsstrategie übernimmt anonym.legal nicht; Steuerhinterziehung nach § 370 AO droht mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahre, in schweren Fällen bis 10 Jahre.
  • Der prozessuale Umgang mit der Akte und etwaige Verwertungsverbote sind eigenständig zu prüfen; seit 2020 gilt gemäß § 376 AO eine Verjährungsfrist von 15 Jahren bei besonders schwerer Steuerhinterziehung.
  • Die Reversibilität der Pseudonymisierung hängt von der sicheren Verwahrung des Schlüssels ab; ohne ihn ist keine Re-Identifikation möglich. Datenschutzverstöße können gemäß DSGVO Art. 83 Abs. 5 Bußgelder von bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Konzernjahresumsatzes nach sich ziehen.

FAQ

Werden Zeugen und Dritte in der Akte geschützt?

Ja, alle genannten Personen werden als PII erkannt und konsistent pseudonymisiert, auch nicht verfahrensbeteiligte Dritte. So bleibt der Datenschutz Unbeteiligter gewahrt, während der Sachverhalt aufbereitet wird. Fallspezifische Angaben können Sie zusätzlich manuell als schützenswert markieren.

Bleibt der strafrechtlich relevante Sachverhalt nachvollziehbar?

Ja, der inhaltliche Sachverhalt, Daten und Beträge ohne Personenbezug bleiben erhalten; nur die personenbezogenen Daten werden ersetzt. Durch die konsistente Pseudonymisierung bleiben die Beziehungen zwischen den Beteiligten erkennbar. So lässt sich die Verteidigungsstrategie auf der anonymisierten Fassung erarbeiten.

Welche Strafen drohen bei Steuerhinterziehung?

Steuerhinterziehung nach § 370 AO ist mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe bedroht; in besonders schweren Fällen beträgt die Mindeststrafe 6 Monate, die Höchststrafe 10 Jahre Freiheitsstrafe. Seit 2020 gilt gemäß § 376 AO für besonders schwere Fälle eine Verjährungsfrist von 15 Jahren. Die strafrechtliche Bewertung übernimmt anonym.legal nicht.

Lässt sich die Verfahrensakte später wieder re-identifizieren?

Ja, die reversible Pseudonymisierung erlaubt mit dem zugehörigen Schlüssel jederzeit die Re-Identifikation der Beteiligten. So lässt sich die anonymisierte Akte für die Verteidigung nutzen und bei Bedarf wieder mit Klarnamen versehen. Da die Reversibilität an den Schlüssel gebunden ist, sollten Sie diesen sorgfältig verwahren.

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A small team of engineers and lawyers built this.

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Our founder note spells out why we started.

Where to start

How the parts fit

A browser add-on cleans text inside Chrome.

A Word plug-in handles drafts in Office.

A small desktop tool works on whole folders.

An agent protocol link feeds large models safely.

All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

Choose a method: replace, mask, hash, encrypt, or redact.

Press run and watch the side panel show each hit.

Skim the result and tweak any rule that misfired.

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