Verdachtsmeldung § 43 GwG: Beteiligtendaten anonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 43 GwG)

Die Verdachtsmeldung ist eine unverzügliche Anzeigepflicht nach § 43 GwG an die Financial Intelligence Unit (FIU), die seit Inkrafttreten des GwG 2017 gilt und auffällige Transaktionen samt Namen, Konten und Geschäftsbeziehungen erfasst. Unterlassene Meldungen können gemäß § 56 GwG mit Bußgeldern bis zu 150.000 € geahndet werden. anonym.legal pseudonymisiert Beteiligtendaten für interne Falldokumentationen und Schulungsfälle.

When this applies

Sie dokumentieren einen Geldwäscheverdacht intern oder bereiten Schulungs- und Mustermeldungen im Zusammenhang mit § 43 GwG auf. Die Meldung an die FIU muss unverzüglich erfolgen; laut GwG-Praxis bedeutet dies ohne schuldhaftes Zögern, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. In dieser Phase werden auffällige Transaktionen beschrieben, Belege zusammengetragen und der Sachverhalt für die interne Falldokumentation aufbereitet. Die Aufbewahrungspflicht für Meldeunterlagen beträgt gemäß § 8 GwG 5 Jahre. Weil diese Unterlagen Namen, Konten und Geschäftsbeziehungen der Beteiligten nennen, entsteht hier der Bedarf, deren Identität außerhalb des eigentlichen Meldewegs zu schützen, während der auffällige Transaktionsverlauf nachvollziehbar bleibt.

  1. Der Sachverhalt und die Transaktionsbelege werden im Originalformat in anonym.legal hochgeladen.
  2. Die Engine durchsucht den Bestand und erkennt Namen, Konto- und Transaktionsdaten der Beteiligten aus über 267 unterstützten Entitätstypen.
  3. Die Beteiligten werden konsistent pseudonymisiert, sodass dieselbe Person über alle Belege und Konten hinweg eindeutig zugeordnet bleibt.
  4. Der auffällige Transaktionsverlauf — Beträge, Zeitpunkte und Buchungsmuster ohne Personenbezug — bleibt im Klartext erhalten.
  5. Die Zuordnung von Pseudonym zu Klarname wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz hinterlegt.
  6. Die anonymisierte Falldokumentation kann intern oder für Schulungen genutzt werden, während die eigentliche Meldung an die FIU mit Klardaten erfolgt.

What you provide

  • Beschreibung des verdächtigen Sachverhalts
  • Transaktionsbelege und Kontoauszüge
  • Übersicht der beteiligten Geschäftsbeziehungen

Limitations & cautions

  • Die eigentliche Meldung an die FIU muss mit Klardaten erfolgen; anonym.legal unterstützt nur die interne Aufbereitung.
  • Ob ein Verdacht meldepflichtig ist, bewertet anonym.legal rechtlich nicht; das prüft der Geldwäschebeauftragte. Verstöße gegen die Meldepflicht können nach § 56 GwG mit Bußgeldern bis zu 150.000 € geahndet werden.
  • Die Re-Identifikation setzt die sichere Verwahrung des zugehörigen Schlüssels voraus.
  • Verstöße gegen DSGVO-Pflichten bei der Verarbeitung personenbezogener Verpflichtetendaten können nach Art. 83 Abs. 5 DSGVO mit Bußgeldern bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Konzernjahresumsatzes geahndet werden.

FAQ

Bleibt der Transaktionsverlauf für die Analyse erkennbar?

Ja, der zeitliche und betragliche Verlauf bleibt vollständig nachvollziehbar; nur Personendaten werden pseudonymisiert. So bleibt das auffällige Buchungsmuster für die interne Analyse erkennbar. Die Zahlenbasis verändert sich durch die Pseudonymisierung nicht.

Eignet sich die anonymisierte Fassung als Schulungsfall?

Ja, die pseudonymisierte Falldokumentation lässt sich datenschutzkonform für Schulungen nutzen. Die verschlüsselte Mapping-Tabelle verbleibt dabei innerhalb der EU. So entsteht ein realitätsnaher Schulungsfall ohne Personenbezug.

Muss ich die Verdachtsmeldung mit Klardaten abgeben?

Ja, die gesetzliche Meldung an die FIU erfolgt mit Klardaten; anonym.legal dient nur der internen Aufbereitung und der Erstellung von Mustern. Für die Bearbeitung können Sie die anonymisierte Fassung parallel nutzen. Den Klartext stellen Sie über die verschlüsselte Zuordnung wieder her.

Anti-Money-Laundering (AML / GwG)

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A small team of engineers and lawyers built this.

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How the parts fit

A browser add-on cleans text inside Chrome.

A Word plug-in handles drafts in Office.

A small desktop tool works on whole folders.

An agent protocol link feeds large models safely.

All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

Choose a method: replace, mask, hash, encrypt, or redact.

Press run and watch the side panel show each hit.

Skim the result and tweak any rule that misfired.

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